Hufkrebs

Zum Thema Hufkrebs veröffentlichen wir hier interessante Hintergrundinformationen, d.h. unsere neuesten Erkenntnisse sowie den bisherigen Wissensstand. Siehe auch: www.hufkrebs-hilfe.de

Hufkrebs ist im eigentlichen Sinne kein Krebs, weil keine Krebszellen nachweisbar sind und keine Metastasen gebildet werden. Es handelt sich um eine blumenkohlartige Wucherung der Huflederhaut, die nur dem Erscheinungsbild einer Krebswucherung ähnelt. Die Huflederhaut bildet ein schwammiges, mit einzelnen Lederhautzöttchen durchzogenes Gewebe, welches bei der kleinsten Berührung blutet und hoch empfindlich, also extrem schmerzhaft ist. Sämtliche Lederhaut- bzw. Hornbestandteile am Huf können betroffen sein, wobei der Strahlkrebs, welcher meist anfänglich auftritt, die noch harmlosere Variante ist.

Hufkrebs: Erscheinungsbild

Nachfolgend sind einige beispielhaft ausgewählte Fotos unterschiedlicher Ausprägungen des Hufkrebsbefundes dargestellt:

Das unkontrollierte, schnelle Wachstum entarteter Zellen kann dazu führen, dass die ursprüngliche Form des Hufes gar nicht mehr zu erkennen ist.

 

Das äußert sich u.a. auch durch extrem stark wuchernde warzenähnliche Gebilde oder Formen, die an zusätzliche Extremitäten erinnern, die aber sicher nicht dorthin gehören.

 

 

Meistens ausgehend vom Strahl treten die Wucherungen aus der Sohle heraus und suchen sich ihren Weg nach außen.

 

In unterschiedlicher Färbung (manchmal gräulich, meistens hell und blutig) erscheint die weiche, gummiartige Zellmasse an der Oberfläche und ist dann nicht mehr zu übersehen. Ein Schnitt in dieses Gewebe führt schnell zu teilweise heftigen Blutungen.

 

Besonders kritisch ist die Unterwanderung der Wand, was unweigerlich zur schrittweisen Ablösung der Hornkapsel führt. Falls sich die Wucherung nicht den Weg nach unten, also durch die Sohle bahnen kann, wächst sie scheinbar horizontal unterhalb der Wand rings um den Huf herum.

Im Bild ist die Öffnung der Seitenstrebe durch den Hufschmied dargestellt.

Wenn keine Möglichkeit des Austritts der wuchernden Zellen nach außen hin gegeben ist, dann baut sich ein nach innen gerichteter Druck auf, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Lahmheit führt.

Im Rahmen der Behandlung wird immer wieder vom Anlegen eines Druckverbandes berichtet, der aber möglicherweise die Lage verschlimmert. Hoher Druck auf den Huf erzeugt Schmerzen und daraus folgend die Lahmheit des Pferdes.

Das Leiden der Tiere und nicht zuletzt auch deren Besitzer ist stets herzzerreißend und nur schwer zu ertragen. Viele Tiere legen sich deswegen auch ab, da sie stehend den vom Huf ausgehenden Schmerz einfach nicht mehr erleiden können.

Die Ursachen

Eine genetische Disposition kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass die Ernährung eine zentrale Rolle spielen kann. Zu fettes Futter bzw. Kraftfutter, insbesondere für Pferde, die keine Höchstleistungen erbringen müssen, kann Symptome einer Fehlernährung hervorrufen und den Stoffwechsel negativ beeinflussen. Vitamine und Spurenelemente spielen möglicherweise eine besondere Rolle, insbesondere auch die verstärkte Zufütterung von Beta-Carotin.

Darüberhinaus sind die Haltungsbedingungen mithin ein entscheidender Faktor, denn wenn Hufe ständig dem feuchten Milieu ausgesetzt sind und z.B. nachts nicht abtrocknen können, dann sind die Voraussetzungen für Bakterienbefall, speziell beginnend im Bereich des Strahls, ideal (übrigens auch für Pilzinfektionen im Bereich der Lamellenschicht, weisse Linie..). In Proben der von Hufkrebs befallenen Stellen kann regelmäßig starker Bakterienbefall sowie die Anwesenheit spezieller Formen von Viren nachgewiesen werden.

Grundsätzlich ist Hufkrebs nicht immer schnell und sicher diagnostizierbar, weil sich mitunter das Gewebe unterhalb der Oberfläche relativ lange Zeit unerkannt vermehren kann, und dann urplötzlich nach außen tritt und dann nicht mehr zu übersehen ist.

Die Behandlungsmethoden

Weder Tierärzte noch Hufschmiede haben leider bislang sichere und zufriedenstellende Behandlungsmethoden gefunden, diese Krankheit zu heilen. Zumeist werden die Wucherungen großflächig ausgeschnitten, wobei das Pferd viel Blut verliert und erhebliche Qualen erleiden muss. In der Klinik kostet diese radikale „Behandlung“  schnell einige Tausend Euro und das Pferd muss nach langem Leiden dann häufig trotzdem getötet werden.

Denn mit dem Wegschneiden können die Ursachen nicht bekämpft werden, da zudem nicht sämtliches entartete Gewebe erreicht werden kann. Auch der möglicherweise ursächliche Bakterien- oder Virenbefall wird damit nicht beseitigt! 

Eine weitere brachiale Methode, die mangels Alternativen schon im frühen Mittelalter angewendet wurde, ist das Ausbrennen des Hufes. Somit soll scheinbar das stark wuchernde Gewebe abgetötet werden. Im Rahmen dieser schmerzhaften Prozedur kann das nur teilweise gelingen, denn der Herd der Wucherungen steckt meistens tiefer im Huf und kann gar nicht erreicht werden. Es verwundert somit nicht, dass das Pferd den Huf später nicht mehr freiwillig gibt. Nachbehandlungen können dann nur noch unter Sedierung vorgenommen werden. Da das nicht möglich ist, ist auch das Schicksal des Tieres besiegelt, denn der Hufkrebs kommt unweigerlich zurück!

Andere Pferdebesitzer und -pfleger versuchen oft vergeblich, zunächst mit alten Hausmittelchen wie schwermetallhaltigen Kupferverbindungen (blaues Kupfersulfat/Kupfervitriol), mittlerweile auch versetzt mit weiteren stark toxischen und umweltgefährdenden Mischungen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Was manchmal bei beginnender Strahlfäule helfen kann, wirkt bei einer Hufkrebserkrankung natürlich nicht und dabei wird stets kostbare Zeit verschenkt.

Oft wird auch von geheimnisvollen Pasten berichtet, die der Händler nur „unter der Ladentheke“, also inoffiziell abgeben will (weil behördlich nicht angemeldet bzw. zugelassen), die aber die betroffenen Stellen nur abdecken. Auch wenn scheinbar kurzfristig Besserung auftreten sollte, die Zellen wuchern unter der Decke weiter und suchen sich ihren Weg ins Innere des Hufes bzw. auch unter die Wand. Der Hufkrebs kommt dann später in der Regel mit aller Wucht und Stärke an anderer Stelle zum Vorschein. Das Problem wird mit solchen Maßnahmen ständig nicht behoben, sondern extrem verschlechtert.

Es ist mittlerweile bekannt, dass sich viele Tierärzte und Hufschmiede dieses Themas nicht gerne annehmen, denn die Heilungschancen für dieses Krankheitsbild sind bislang als eher äußerst gering einzuschätzen, mangels sicherer Behandlungsmethoden. Eine Garantie auf Heilung kann deshalb stets ausgeschlossen werden.

Der neue Ansatz

Wer sein Tier schonend und nachhaltig von Hufkrebs befreien möchte, braucht abhängig vom Grad des Befalls viel Geduld und auch ein wenig Geld, wenngleich auch weniger als bei einer Behandlung in der Tierklinik. Das Pferd kann regelmäßig ohne Sedierung und in seiner gewohnten Umgebung betreut und versorgt werden. Tierarzt und Hufschmied sollten regelmäßig den Stand der Dinge kontrollieren, wobei der wichtigste Ansprechpartner aber der geschulte Hufschmied sein muss.

Der Hufschmied muss nämlich regelmäßig im Abstand von 10 bis 14 Tagen vor Ort sein, um das Gewebe zu entfernen, also abschälen bzw. abschneiden, welches als entartetes, gewuchertes Gewebe am Huf nichts mehr zu suchen hat. Dies muss nach und nach, Schicht um Schicht erfolgen, damit nicht zu tiefe, blutende Schnitte vorgenommen werden müssen.

 

Dazu bedarf es einer sorgsamen Vorbereitung. Das tägliche Baden der befallenen Hufe mit RevitalK Hufbad-Konzentrat ist Grundvoraussetzung dafür, dass der Schmied das abgestorbene Krebsgewebe regelmäßig und im wesentlichen unblutig entfernen kann. Wie weit geschnitten werden muss, kann nur das geschulte Auge des Fachmanns mit entsprechender Erfahrung erkennen. Denn nach fachgerechter Anwendung des Hufbades kann stets festgestellt werden, dass der Anteil blutenden Gewebes zurückgeht und dieses schmerzfrei entfernt werden kann. Denn während des Badeprozesses schwindet auch das Schmerzempfinden für das Tier und die Wachstumsrate für das nachwachsende Horn erhöht sich drastisch.

Je nach Stärke des Befalls kann bereits nach einigen Anwendungen eine deutliche Besserung des Zustandes des Hufes festgestellt werden, so dass die ursprüngliche, natürliche äußere Form wieder erkennbar ist.

Um auch das restliche, deutlich tiefer liegende Krebsgewebe zu erreichen, muss zwingend die zusätzliche Anwendung von Revital Finish! Hufspray vorgenommen werden. Während RevitalK Hufbad selektiv entartetes Gewebe im äußerern Bereich des Hufes angreift, wirkt Revital Finish! Hufspray in tieferen Schichten und findet selektiv verbleibende Krebszellen, die mit RevitalK Hufbad nicht erreicht werden können.

Der eigene Organismus des Tieres sorgt somit für die eigene Heilung, in dem gesunde Zellen verstärkt nachwachsen und erkranktes Gewebe durch den Hufschmied äußerlich entfernt werden kann. Eine geeignete Ernährung sollte diesen Gesundungsprozess optimal ergänzen.

Die von Dr. Oelschläger entwickelten Produkte Hufbad RevitalK und Hufspray Revital Finish! unterstützen somit ausschließlich die Arbeit von Hufschmied und Tierarzt und dienen letztlich der Selbstheilung des Pferdeorganismus.

In enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit erfahrenen, geschulten Hufschmieden und Tierärzten können pflichtbewusste Pferdehalter mit dieser einzigartigen, neuen Methode ihre leidenden Pferde endlich selbst pflegen und dafür sorgen, dass es ihnen bald wieder besser geht..

Anm.:
Die Produkte sind zeitlich nur begrenzt lagerfähig, die Herstellung erfolgt nicht in großen Chargen. Es kann deshalb vereinzelt  zwischenzeitlich zu Lieferengpässen kommen..

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Infos und Vertrieb: ATH-HORSECARE