Erkrankungen beim Pferd

Hier erläutern wir einige häufig vorkommende Erkrankungen des Pferdes:

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Viele Erkrankungen beim Pferd gehen schlichtweg auf schlechte Haltungsbedingungen zurück. D.h., wenn die Hygiene in der Box ist unzureichend ist, sind Probleme im Bereich der Hufe wie Strahlfäule oder Infektionen der weißen Linie (Pilzbefall der Lamellenschicht) vorprogrammiert. Abgesonderter Urin bringt alkalisches, feuchtes Mileu an die Hufe, diese weichen auf und Erreger können sich im Huf vermehren.

Auch der ständige Aufenthalt im Außenbereich (Offenstallhaltung) birgt Gefahren. Bei aufgeweichten Böden und steigenden Temperaturen aufgrund des Klimawandels reichern sich unterschiedlichste Krankheiterreger an und befallen gerne Hufe und Fell. Mindestens über Nacht müssen die durchgenässten Körperteile der Tiere vollständig abtrocknen, damit keine Infektionen drohen.

Fehlende Bewegung schadet dem Knochenbau, den Muskeln, dem Kreislauf und letztlich auch dem Wohlbefinden des Pferdes. Stete Langeweile gibt den Fluchttieren, die sonst in freier Wildbahn sehr weite Strecken zurücklegen, den Rest. Solche Tiere sollten nicht 23 Stunden pro Tag in einer kleinen Box, separiert von den Artgenossen, weggesperrt sein. Aber das spiegelt die Realität unserer modernen Pferdehaltung wider, zumindest in den meisten Ställen.

Schließlich spielt die Ernährung die zentrale Rolle in Sachen Pferdegesundheit. Leider ist die Qualität des Futterheus oft nicht die beste. Schimmelbefall und fehlende Mineraliengehalte führen früher oder später zu deutlichen Problemen, die sich je nach Rasse und Haltungsweise an den unterschiedlichsten Krankheitssymptomen, die häufig nicht einmal als solche erkannt werden, zeigen können. Abhängig von der genetischen Disposition können sich dann auch gravierende Stoffwechselprobleme einschleichen, die dann möglicherweise nur noch durch medikamentöse Behandlung abgemildert werden.